Freitag, 11. Februar 2011

Nachtrag Bilder Wanganui / New Plymouth

"Altweiber Band" ;)

Joe Cocker .. "with a little help from his friends" :)

Festival of Lights

"

Brennender Himmel

3.2.2011 - 10.2.2011 .. die Heimat kommt uns besuchen :)

Nach ständigem hin & her watscheln auf dem Wellington-Flughafen, trudelten die zwei mit breitem Grinsen beiderseits gegen halb 4 ein und es gab eine herzliche Begrüßung.
Nach kurzem Erzählen über Flug und dies & das, wollten wir den beiden erstmal etwas Raum und Zeit im Hotel bieten. Leider hat unsere Emma nur Platz für 3 Personen und wir mussten in 2 Schichten fahren. Also hatte Papa noch eine halbe Std länger warten müssen, während Maks, Mama und ich mit den Koffern schon auf dem Weg zum Hotel waren. Als dann alle sicher ins Zimmer transportiert wurden, hieß es erstmal "Bescherung". Wir waren total begeistert über die Mitbringsel aus Geldersheim & Co*dankee*. Maks freute sich riesig über das Puzzle aus der Heimat, das gleich am selben Abend noch (fast) ganz fertiggestellt wurde :D Tolle Idee! :)
Und so liefen wir noch ein wenig durch die Stadt und gönnten uns ein Essen im Fidels. Danach gings wieder ab ins Hotel, wo wir noch ein Stündchen "Schlag den Raab" spielten (Kartenspiel aus D mitgebracht) und dann durften die Reisenden endlich endlich endlich mal bisschen schlafen ;)
Am nächsten Morgen gings zum Frühstücken ins "Sweet Mother's Kitchen". Bei Bacon & Eggs wurde der Tagesablauf geplant, welcher uns zunächst ins Te Papa, das riesige, kostenlose Nationalmuseum, das wir bereits vor paar Tagen etwas erkundet hatten. Und so führte uns der DEUTSCHE (!!) Audioguide von Vegetation, über Erdbeben bis hin zu Regenwald durch die Geschichte Neuseelands. Papa (der Museums-Freak) hatte Herzchen in den Augen und der Rest hatte auch Spaß :)  Danach wurde ein Käffchen geschlürft und die kreativen Kostüme der Besucher des "Sevens WE" begafft. Das Sevens ist eine Rugby-Veranstaltung, die einmal im Jahr statt findet und bei der 16 Nationen 2 Tage ein Rugby Turnier veranstalten. Die Fans sind nicht so langweilig wie in D und hüllen sich daher statt in die Trikot-Farben des Farvouriten-Teams lieber in knallharte und super kreative Kostüme. So wanderten Seemänner, die Blue Man Group, alte Ägypter, Ninja Turtles, Pacmen, Barbies und und und... an uns vorbei und wir hatten richtig was zu gaffen. Die Kostüme waren richtig gut gemacht und das beste war, dass die jeweiligen Parteien immer in Gruppen unterwegs waren. Und 10 Schneewittchen machen einfach mehr her als nur eine. ;)  Die Zeit verging also wie im Flug und auf Abend zu schlenderten wir noch durch die Cuba-Street, wo wir unsere zwei Besucher mal mit der Kaffeekunst der Neuseeländer bekannt machten. Wenn sie's auch mit dem Brot backen nicht so haben, der Kaffee ist vorzüglich :D. Achja.. und die eine Pizzeria, an der wir vorbei gelaufen waren duftete so verführerisch.. Paar Minuten später saßen wir vor einer Riesenpizza und Brotchips mit Dip. Mit vollen Bäuchen im Hotel zurück wurden noch ein paar Runden Schlag den Raab gespielt und dann auch wieder geschlummert. Den Jetlag hatten die beiden nicht annähernd so zu spüren bekommen wie wir damals. Sie waren zwar schon um 9 Uhr abends müde aber das hat ja gepasst.
Am nächsten Morgen (5.Feb) wurden dann die Taschen wieder gepackt und ausgecheckt. Frühstück gabs diesmal in einem kleinen Café. Super gute vegetarische, vegane oder normale Sandwiches. mmh - lecker! So.. dann wars' soweit. Das Campermonster war bereit zur Abholung und Maks und Paps machten sich auf den Weg zur Abholstelle. Mama und ich warteten in einem mexikanischem Restaurant und bekamen in der Zeit noch eine als Taccos verkleidete Bande und einige andere Witzbolde zu Gesicht. Und eine Stunde später trafen wir uns mit Emma, Rudolph (der Camper), Maks und Thomas auf dem Supermarktparkplatz, wo Rudolph allein schon 2 Parkplätze belegte xD Und zaaaaaaaaack. 10 Minuten später fährt uns schon der erste Blinde hinten rein. Wir standen noch auf dem Parkplatz und räumten Zeug von der Emma in den Rudolph und auf einmal wackelt's schrecklich. Dann sind wir raus und haben geguckt aber war nichts am Auto, also war alles ok. Als dann alles umgeräumt war, gings zum Abendessen in ein italienisches Restaurant, wo Steaks und Pasta Arrabiata verdrückt wurde. Die Emma haben wir an der Fähre abgestellt für die Zeit die wir mit den Eltern auf der Südinsel verbringen wohnen wir nämlich zu 4t im Rudolph, weil wir dadurch 1x Sprit und 2x Fährenüberfahrt mit Auto sparen. Die erste Nacht wurde dort verbracht, wo wir schon die Tage zuvor in Wellington geschlafen hatten mit Emma.
Am nächsten Morgen gings um halb 9 los und um halb 12 trafen wir in Picton auf der Südinsel ein. Circa eine Stunde haben wir das Städtchen begutachtet und dann gings ab nach Kaikoura. Pause gemacht wurde an einem wunderschönen Strand mit schwarzem Sand bei gefühlten 35 Grad o.0 . Nach unserer Whale whatching Pleite 2010 wollten es die Jungs jetzt nochmal versuche. Mama und ich ließen lieber die Finger davon, weil wir nicht ganz so Seetauglich sind ;) Dort angekommen war es gerade Nachmittag und ein bomben Wetter. Also wurden die zwei Tickets für den nächsten Früh reserviert und der Tag auf dem Campingplatz bei einer Runde Billiard und einem Jump in den Pool beendet.
Am nächsten Morgen war so ein doofes Wetter, das die Tour abgesagt wurde und wir hatten zum zweiten Mal Ungllück beim Thema Wale Watching. Aber nichts desto Trotz, wir wollen das jetzt nochmal auf dem Rückweg nach Picton versuchen - wir lassen nicht locker ! :)
Dann gings halt weiter nach Christchurch. Auf dem Weg dorthin haben wir schon Robben gesehen auf ein paar Felsen direkt am Meer :) Erst gings nach Lyttelton, der Hafen von Christchurch. Dort saßen wir im selben Blues Café in dem wir schon das letzte mal saßen und genossen die verschiedensten Kaffee-Arten bei Satchmo. Danach suchten wir uns einen Campingplatz in Christchurch und kochten zu Abend.
Am 8.Feb. machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in den Botanischen Garten in Christchurch. Super schön dort. Mit Bonsai Haus und Rosengärten.. Danach eine kurze Tour durch die Innenstadt und weiter gings Richtung Dunedin. (Christchurch nach Dunedin: 360 km). Mit einem Zwischenstop am Skatepark in Timaru und einem Kaffee fuhr es sich gut aber lange nach Dunedin durch. Kurz vor Dunedin wurden noch die "Moeraki Boulders", kugelrunde Steine am Strand, angeschaut. In Dunedin kamen wir spät Abends an und hatten gerade noch eine halbe Std um die Campingplatzküche zu benutzen, da diese um 10 Uhr schloss. Geschafft.. nix wie ab in die Kojen.
Jetzt konnten wir uns mehr Zeit fürs Essen nehmen und es gab ein Pfannkuchen Frühstück mit allem drum und dran, bevor wir uns auf die Otago Peninsula machten. Eine Halbinsel bei Dunedin aufder man einiges Wildlife beobachten konnte. Wir entschieden uns für die Albatrosse und machten eine 30 min. Tour mit zu einer Aussichtsplattform wo man einige Vögel sehen konnte. Dann fuhren wir noch in die Innenstadt und besichtigten die Cadbury WORLD. Eine Schokoladenfabrik mit einem Riesigen Schokoladenwasserfall :) Sah bisschen aus wie Charlies Schokoladenfabrik ;p Schmeckte aber nicht so gut wie Milka ! :pp
Da unser nächstes Ziel Te Anau war, das aber nochmal 290 km und für den heutigen Tag eindeutig zu weit. Also fuhren wir noch gut 1,5 Std nach Gore durch und suchten uns dort einen Campingplatz. Am nächsten Morgen gings dann weiter nach Te Anau. Dort sind wir durch die Stadt gelaufen und haben die Eltern nochmal in den Fjordland Film gesteckt: "super schön"! Den Stellplatz hier buchten wir gleich für 2 Tage, da die Eltern heute (10.2) eine Tagestour nach Te Anau gebucht haben. Der Bus holte sie heute Früh um halb 9 hier ab und sie kommen heute abend gegen 6 Uhr wieder. Bestimmt hat es ihnen gefallen :) Aber darüber wird später berichtet..
Sonst geht es allen super. Unser treuer Fahrer Tom macht sich gut! Wir sind ja schließlich schon einige hundert km gefahren. Und so wies jetzt aussieht liegen wir gut in der Zeit, sodass wir die Südinsel schaffen und auf der Nordinsel noch hoch bis zum Lake Taupo kommen. So hatten wirs geplant.
Liebe Grüße von uns 4en!
Wir freuen uns auf die kommende Zeit zu viert und darauf, euch davon zu erzählen :)
Tschauiii (txt Nina)
Am Albatros Center auf der Otago Peninsula bei Dunedin

Cooles Café in Lyttelton

Cooler Typ im coolen Café in Lyttelton (mit cooler Kaffee Deko)

Moeraki Boulders

Der fette Camper Thomas (gell Pit ;DD )

Robben SPA-Hot Pool x)

Maori Hütte im Te Papa
Vor'm Te Papa

Sevens Weekend Verkleidungen

Cable Car zum Botanischen Garten Wellington

1.2.2011 - 3.2.2011 Wellington die zweite.

Da mir gerade kein passender Einleitungssatz einfaellt und ich auch nicht die Muse habe mir einen einfallen zu lassen schreib ich einfach mal frei von der Leber weg was wir so die letzten paar Tage erlebt haben :)

Nachdem wir also den halben Tag im mehr oder weniger aufregenden Wanganui verbracht hatten machten wir uns weiter Richtung Wellington wo wir ein paar Tage spaeter Margot und Thomas abholen sollten. Gegen Abend waren wir dann ca.20km vor Wellington wo wir auch gleich einen geeigneten Schlafplatz fanden und dort die Nacht verbrachten.


Am nächsten Morgen gings dann weiter nach Welly wo es uns gleich mal wieder in das beim 1.Wellington-Besuch entdeckte 178 Cuba Café verschlug. Dort fix ein bisschen uns und den Laptop aufgetankt und die nächsten Tage besprochen. Da in 2 Tagen M+T ankommen wuerden wurde grob durchgeplant was wir uns alles ansehen wollen, etc.

Danach standen die WETA-Caves auf dem Programm. Eine Art kleines Museum der Weta-Studios. Wie sollte es in NZ anders sein sind dass die Studios welche eine grundlegende Rolle in der Entstehung der "Herr der Ringe"-Trilogie spielen. Die Studios machen seit vielen Jahren Projekte mit Peter Jackson somit entstanden hier auch seine älteren Filme wie auch der Kultstreifen "Braindead" ;) (Das original Baby bzw. die unverwechselbare Puppe war uebrigens auch ausgestellt!)
Außerdem entstanden hier noch: "Die Chroniken von Narnja"; "The Last Samurai"; "King Kong"; "District 9" und die Neuauflage von "Tim & Struppi" ist derzeit in Arbeit, und vieles mehr....

Das kleine Museum beherbergte viele Skulpturen, Miniatur-Modelle, Utensilien, sowie einen Behind-the-Scenes-Film ueber die Studios.
Darunter viele Original Film Requisiten z.b. Die Ruestung Saurons, etliche Schwerter (Stich, die Klinge Gondors, etc), District 9 Waffen, Braindead Utensilien, Schwerter aus Last Samurai, etc, etc.

klingt jetzt vllt. alles ein bisschen Nerdy aber ich war wirklich beeindruckt ;o)

Nachdem mich Nina nach 5 Runden durch die 2 kleinen Raeume endlich rausgezerrt hatte ging es weiter in den Victoria Park zum Aussichtspunkt ueber ganz Wellington. Von dort aus noch ein Stück weiter in den Park hinein da dort - wurde ja auch mal wieder Zeit - noch ein paar HdR-Schauplaetze waren. Das Versteck der 4 Hobbits vor dem Nazgul unter der großen Wurzel, etc... wisst schon.

Also gut. Das wars dann aber fuers erste mit Herr der Ringe und es ging zum Flughafen um schon mal abzuchecken wo unser Besuch ankommen wird. Zu unserem Glueck gab es nur 2 Ankuftsterminals am gesamten Flughafen.

Der restliche Tag wurde im Fidels (natuerlich ein Café) verbracht.

Einen super Schlafplatz fanden wir nur ca. 1,5 km von der City entfernt auf einem kleinen Parkplatz am Meer auf welchem schon mindestens 10 andere Camper standen.

Am nächsten Tag inspizierten wir kurz das Te Papa (riesiges kostenloses Museum) in welches wir mit M+T gehen wollten. Gammelten etwas am Skatepark rum und schlenderten noch ein bisschen durch die City.

Ich uebergebe an Nina :)
LG Nina + Maks (txt)


Bild 1 Weta Caves
Bild 2 Wellington
Bild 3 Peace
Bild 4 was muss man dazu viel sagen
Bild 5 Nazgul-versteck - leider hatten die Hobbits noch eine riesige Kunstwurzel :o)
Bild 7 Braindead ;>

Sonntag, 30. Januar 2011

25.1. - 29.1.2011 New Plymouth + Wanganui


Hallöchen,... wir schon wieder.

Aktuell wie die Daily-News und wahrheitsgetreuer als die BILD (dazu gehoert ja nicht viel....)!

Nachdem wir also in Taupo sassen und keine Arbeit mehr zu bekommen war, riefen wir Nachmittags noch ein paar WWOOF-ing - Familien an - leider ohne Erfolg :-/

Nunja nicht weiter schlimm, heißt dann halt für uns an der Westküste runter nach Wellywood. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir noch mit Frisbee und Baden am Stadt-Strand und gemütlichem Kochen mit 1a Aussicht auf den Lake Taupo. Danach wurde Emma gesattelt und wir ließen Taupo hinter uns und fuhren Richtung Westen. Nach ca. 1 Stunde fahrt hatten wir dann aber genug und es wurde auch schon dämmrig so dass wir uns den nächstbesten Lookout-Point suchten um dort die kommende Nacht zu verbringen.

Am Morgen des 26.1. fix gefrühstückt um dann weiter Richtung New Plymouth & Mt. Taranaki zu flitzen. Nach ca. 3 Stunden fahrt kamen wir dann in New Plymouth an. Super schönes Städtchen mit Meer zur einen und Mt. Taranaki (meist bestiegener Berg NZ's und längst überfälliger Vulkan) zur anderen Seite.

Dort wie immer erstmal ins I-Site und Broschueren, Stadtplan, etc. eingesackt. Danach ein gemütliches Plätzchen zum Picknicken gesucht und erstmal was geflauzt. Nach ausgiebigem studieren der im I-Site erworbenen Unterlangen, stellten wir zu unserer Freude fest das zurzeit das "Festival of Lights" im Pukekura Park, oder so ( Ein Preisgekrönter Stadtpark mitten in New Plymouth) stattfindet. Überall im Park sind Lichter, etc. installiert und jeden Abend bringt eine Band ihr Bestes zugute. Damit stand fest wie wir den heutigen Abend verbringen sollten. Natürlich alles kostenlos!

Um kurz nach 7 machten wir uns auf in den Park um gleich mal zur Bühne zu schauen um zu sehen was dort heute so abgehen sollte. Als wir dort ankamen war schon die gesamte Rasenfläche von Picknickdecken und Campingstühlen + dazugehoerigen Besitzern belagert. Also erstmal zum Infostand und ein Programmheft geholt.

Für heute stand "Anika Moa" an. Eine junge Sänger-/Gitarristin mit Band die in Neuseeland ein richtiger Star ist. Um 20:00 gings los, ca. eine Stunde haben wir uns die Musik angehoert und ein bisschen mit gewippt. Leider nicht ganz unser Musikgeschmack, etwas zu poppig und "schunkelich" ;)
aber ganz in Ordnung.
Um 9 war es dann auch schon etwas dunkler und wir machten uns auf einmal durch den Park zu laufen und uns die verschiedenen beleuchteten Stationen anzusehen. Von beleuchteten Wasserfällen über Neonfarbene Recycel-Fliegen bis hin zu Schwarzlicht-Planeten-Wasauchimmer Gebilden gab es einiges zu sehen. Danach gings wieder zurück an unseren Picknickplatz um dort zu nächtigen. New Plymouth ist uebrigens die Camperfreundlichste Stadt die wir bis jetzt gesehen haben - kein Einziges
NO-Camping Schild in der Stadt, am Strand oder an sonstigen Plätzen :-)

Der nächste Morgen war leider etwas verregnet und somit beschlossen wir nach einem kleinen Bummel durch die Innenstadt in ein paar kostenlose Museen über Maori, NZ Flora & Fauna, etc zu gehen.
Gegen 6 Uhr wurde dann wieder das Festival Of Lights angesteuert. Zuerst haben wir uns eine kleine Kapoeira-Gruppe angeschaut (Mischung aus Kampf und Tanz-Schauspiel aus Brasilien - die jüngere Generation kennt das von Eddy aus "Tekken 3" ;) sieht ganz entfernt aus wie Breakdance.)

Um 8 waren für die Hauptbuehne "Avidiva" angesagt. 3 Frauen Mitte/Ende 30 die bekannte Hits covern.
Natürlich hatten wir aus dem Vortag gelernt und somit packten wir uns ein bisschen was zu knabbern ein, nahmen unsere Stuehle mit und machten uns auf der Wiese breit - heute zum Glück nicht soviel Andrang. Anfangs war ich etwas skeptisch was die Band betrifft, sah so ein bisschen so nach Altweiber-Band aus :o) aber Nina ueberredete mich dann doch sie uns wenigstens mal anzusehen.

Gescovert wurde wirklich alles von ABBA über Katy Perry bis hin zu Lady Gaga. Die Show war richtig fetzig und lustig. Singen und führ ihr Alter gut aussehen konnten die Damen auch! ;D

um kurz vor 10 war das Spektakel dann vorbei und wir machten uns mal wieder auf Richtung Schlafplatz.

Gestern (28.1.2011) ging es Vormittags erst in den kostenlosen Zoo, danach nochmal in ein Museum bzw. Kunstgalerie... Die Fotographien waren ganz gut + interessant die anderen Ausstellungsstücke, naja wie das mit Kunst halt so ist - aufgeblasene PVC-Würfel und ein bisschen Platstik was von der Decke hängt, etc. - sah für mich eher aus wie ein Produkt purer Langeweile als Kunst.


Dann wurde mal wieder das coolste Cafe der Stadt ausfuendig gemacht und dort der restliche Mittag verbracht.
Abends sollte es schick Essen gehen (hatte noch ein Gutschein von Nina zum Geburtstag :D) also ein paar Restaurants angeschaut und Speisekarten studiert, bis die Wahl auf ein schönes Italienisches Restaurant fiel. Beim Tisch reservieren wurde mir erstmal erklärt dass ich wenn wir wieder kommen doch bitte Schuhe anziehen solle... "You have to wear Shoes when you come back." haette man auch freundlicher sagen koennen aber nun gut...
Das Essen dafür war super und als ich "beschuht" wieder kam auch alle super nett.
Es gab Hausgemachte Spinat-Gnocchi in Tomatensoße mit Rucola-Salat
und eine Pizza mit Getrockneten Tomaten, Paprika, Basilikum-Pesto und Feta. Zum Nachtisch Tiramisu. Yummy!!

Danach nochmal das Festival Of Lights Programmheft studiert und gesehen das wir wenn wir uns beeilen es noch zu einer Rock-Blues Cover Band schaffen koennen. Also schnell losgeflitzt und noch die letzten 2 Lieder gehoert. Etwas weiter im Park drinne steht die Bowl of Brooklands - eine Bühne mitten im Regenwald-Park auf der schon viele Internationale Künstler aufgetreten sind.

Wie wir Mittags mitbekommen haben sollte genau heute und genau dort Joe Cocker auftreten! Das natuerlich nicht kostenlos - geheorte ja nicht zum Festival. Da die Bühne aber Mitten im Park stand, musste sie ja logischerweise von fast allen Seiten zu erreichen sein und irgendwo wuerde sich schon ein kleines Schlupf- oder Guckloch finden. Also einfach mal durch den dunklen Park gestapft und dann hoerten wir auch schon von weitem die Massen jubeln. Schließlich kamen wir an einem See raus der ca. 300m neben der Bühne lag und von welchem man perfekten Blick auf Band und Publikum hatte! Dort hatten sich auch schon einige andere Schaulustige mit der selben Idee eingefunden, da die Absperrungen erst einige Meter weiter hinten anfingen. Somit genossen wir genau als wir ankamen "With a little help from my friends" und danach noch 3-4 weiter Songs bis die 1.Pause gemacht wurde und wir begeistert unsere Rückreise antraten.
Ein vollkommen gelungener und lohnenswerter Abend! Wie oft sieht man schon Joe Cocker umsonst ;)

Am nächsten morgen wurde wieder einmal ein bisschen die Stadt unsicher gemacht und der restliche Nachmittag im Cafe mit Tantrix (Spiel) verbracht.

Um halb 6 gings dann ins örtliche Arthouse Kino (Kleines ultra gemütliche Kino mit vielen alternativen, ausländischen und "nicht-hollywood-streifen". Auf dem Programm stand der Film "Sharkwater" eine Doku über Haie, die unberechtigte Angst vor ihnen und deren Schicksal.
Hier möchte ich allen, auch denen die sich nicht so fuer Haie interessieren den Film sehr ans Herz legen. Werd ihn auch gleich ueber Amazon nachhause liefern lassen, ausleihen gerne möglich einfach mal in der Belz'schen Stube nachfragen ;)
Für mich war der Film faszinierend aber in erster Linie schockierend!

Danach gings weiter nach Wanganui, wo wir gestern Abend ankamen und uns malwieder ein Logenplatz hoch über der Stadt zum schlafen sicherten. Heute wurde nur ein bisschen rumgeschimmelt und später gehts weiter Richtung Wellington.

Das wars fuers erste.
Da wir im Mäcces sitzen kann ich leider keine Bilder hochladen, die kommen dann hinterher mal mit. Das eine Foto oben zeigt das kleine aber sueße Kino

Viele liebste Grueße Maks(Text) + Nina

Dienstag, 25. Januar 2011

23.1. - 24.1.2011 Mäkschens Gebooaztag




Hey Hey.
Erstmal Vielen Dank fuer die ganzen Beglueckwuenschungen! Hab mich sehr gefreut :) (MAKS)

Weiter im Txt, Nina:
Mit Feiern sah's etwas schlecht aus, da es vom 22.1. bis heute (24.1.) ohne Pause durchgeschüttet hat und wir als Camper halt nunmal auf trockenes Wetter angewiesen sind. Nach Musik untermaltem Luftballon-Muffin Empfang im Cockpit war es Zeit fürs Frühstück. Und so saßen wir pünktlich um 10 Uhr zu 4t im Parkhaus und genossen ein Mahl im Trockenen xD Auf die glorreiche Idee kam Steve (einer der zwei Deutschen mit denen wir bis heute bisschen rumgetourt sind). Und so war die erste Hürde geschafft. Die Hoffnung auf trockenes Wetter am Mittag, erledigte sich sobald wir einen Blick in den Himmel riskierten, der sich von seiner grausten und feuchtesten Seite zeigte. Also beschlossen wir unsere 7 Sachen zu packen und uns auf den Weg ins Polynesia SPA - ein Thermalbad, in dem das kälteste Becken satte 38°C hatte, zu machen. 0.0
Die zwei Wasserratten Steve und Christin genossen die brühend heißen Becken in vollen Zügen während Maks und ich mit Schweißausbrüchen und Kreislaufkollern zu kämpfen hatten. Trotz der Startschwierigkeiten hielt man es 3 Stunden ganz gut aus und unsere einzige Rettung war der Regen, der durchgehend von oben (Pools waren im Freien) dafür sorgte, dass unsere Körpertemperatur die 40!C NICHT erreicht. Was ein Glück.
Frisch aufgewärmt und geduscht (yippi) zockten wir noch schnell eine Runde Riffifi (jaaa. auch S+C haben wir in den Bann gezogen) und traten die "Heimreise" an. Wohin war noch unklar. Und wie immer, wenn das der Fall war, galt das erste Ziel PAK'N SAVE, dem großen, gelben Ami-Einkaufshaus. Dort reifte der Plan dann aus und die Einkaufskörbe füllten sich mit jeglichen Schnittchen-Aufstrich-Kombos. Da der Regen statt schlimmer immer arger wurde, hatten wir keine andere Wahl als das Abendessen ebenfalls im Parkhaus zu geniesen. Ein Glück war Sonntag und kein Schwein wollte ins Parkhaus fahren. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass zu unserem alten Freund Regen jetzt noch sein bester Kumpel Wind dazu kam und uns das Leben (Schnittchen machen) schwer machte. Aber war an unserem Schlafplatz nicht ein Toilettenhäuschen mit Umkleideräumen? Jaaaa - perfekter Ausweichort zum kochen. Nix wie ab dorthin. Aber neeeeein was ist das den jetzt ?!? Da war wohl jemand schneller als wir. Die ganzen Bänke und der Boden war voller toter Mücken und ja, selbst wir abgebrühten Outdoor-Camper hatten da kein Appetit mehr. Und so lagen wir mehr oder weniger deprimiert und mit knurrenden Mägen bereits um 6 Uhr im Auto und suchten nach Alternativen. Um 9e schließlich hat uns dann nochmal die Laune gepackt und wir sind in eine Bar gefahren, wo wir uns gleich mal heiße Nachos mit Sour Cream und Salsa gegönnt haben und bei den anderen zweien großzügig bei deren "Death by Chocolate"-Menü genascht haben. Extrem Zucker geschockt machten wir uns dann an die Letzte Runde Riffifi zu 4. Und so endete der Abend doch noch gelungen und der Krach des Regens und die Böhen des Sturms wogen uns "sanft" in den Schlaf. ;D

Am Morgen des 24. sahs mit Wetter immer noch nicht besser aus und es wurde zwangslaeufig im Auto gefrühstückt. Gegen 11 Uhr klopften Steve und Christin an unser Fenster und ueberbrachten uns die traurige Nachricht dass sie uns leider verlassen muessen da sie gerade einen Anruf bekommen haben und um 1600 in Hastings seien muessen um malwieder Nachtschicht zu buckeln :o

Somit wurde sich fix im strömenden Regen verabschiedet und wir verzogen uns erstmal wieder in Emma und konferierten wie die Reise weiter gehen sollte. Da wir noch 10 Tage hatten bis wir in Wellington sein mussten dachten wir dass es garnicht so dumm wäre auch nochmal zu Arbeiten und somit schrieben wir den zweien gleich mal eine SMS dass sie doch mal fragen sollten ob noch Leute gebraucht werden. Wir beschlossen waehrend des Wartens uns schonmal auf zurueck Richtung Taupo zu machen, da wir von dort aus schnell Richtung Hastings(Arbeit) kommen oder falls es nicht so sein sollte die Westküste auch nicht weit weg liegt.

Also noch die letzten paar Erledigungen in Rotorua gemacht und dann zurück nach Taupo. Auf ca. halber Strecke war es endlich soweit und wir sahen endlich mal wieder die Sonne und der Regen wurde immer weniger. Zwar mussten wir kurz vor Taupo ein kleinen Umweg wegen Ueberflutungen fahren, sonst war aber von dem ganzen Unwetter nicht mehr viel zu sehen.

In Taupo gings sofort wieder an den Campingplatz an welchem es anscheinend die Tage ziemlich abgegangen sein muss. Mitten auf den Wiesen hatten sich "Schlammkanäle" gebildet und überall waren große Pfuetzen. Der Fluss war auch immernoch ca. 1,5m höher als bei unserem letzten Besuch. Da der Regen aber ja wie gesagt weitestgehend vorbei war mussten wir uns keine Gedanken machen Nachts weggespuelt zu werden ;)

Also dort Nachtlager aufgeschlagen, gekocht (sogut es ging, wurden die meiste Zeit von einem Schwanpärchen mit Kindern terrorisiert) noch einen kleinen Spaziergang am Fluss entlang gemacht und dann nach einem gemütlichen Gläschen Wein ins Bett gehauen.

Heute früh gings nach dem Frühstück nach Taupo zum Duschen und Einkaufen und jetzt sitzen wir mal wieder in einem gemütlichen Cafe, schreiben ein bisschen Blog und ueberlegen was heute als Abendmahl ansteht.

Arbeit gibts leider keine fuer uns - hatten bei dem Packhouse nochmal angerufen da Steve und Christin meintetn wir sollen uns frühs gleich dort melden da sie noch viele Leute brauchen aber anscheinend waren unsere Daten schon geloescht und uns wurde nur gesagt dass wir vielleicht in 2 Wochen wieder anfangen koennen :(

Jetzt wird vielleicht doch nochmal ge-WWOOF-t, wenn nicht gehts an der Westküste entlang gemütlich Richtung Wellington.

So das wars fuers erste - jetzt seid ihr auf allerneustem Stand (fast aktueller als wir selber!)

Viele liebe Grueße aus dem zum Glück wieder sonnigen Taupo!

Maks + Nina

19.1. - 22.1. Lake Taupo und Rotorua








Am Morgen des 19 hieß es wieder mal zu Fuß die Welt erkunden und wir machten uns zu viert auf den Weg zu den Huka Falls. Der einstündige Wanderweg führte uns durch einen Thermalpark vorbei an einigen heißen Quellen die in den Fluss strömten. Den Badespaß wollten wir uns jedoch für den Rückweg aufheben und so stackselten wir zielstrebig die auf und ab gehende Strecke entlang. Von einer leichten Erhöhung des Weges sahen wir einen ganz tollen Platz zum schlafen, der für die nächsten Nächte auch uns Unterschlupf bot. Später mehr. Endlich angekommen an den Huka Falls, wurden ein paar Fotos geknipst, den Touris im Raftingboot gewunken und nach einem Wassereis auch wieder der Rückweg angetreten. Die mächtig strömenden Wassermassen hinter uns lassend freuten wir uns alle auf das Bad im kalt/warmen Quellen/Fluss und so gings relativ schnell bis wir dort waren. Zack! Ab ins kühle Nass, das anfangs wirklich nicht wärmer war als jeder andere 0-8-15-Fluss in Neuseeland. Erst wenn man dann dem winzigen Wasserfall nahe kam, beidem das heiße Quellwasser in den kalten Fluss strömte, bot sich uns die absolut angenehme Temperatur von geschätzten 25°C. Und so welzten wir uns einige Zeit im angenehmen Wasser und die letzten Meter bis zum Parkplatz liefen sich danach wie frisch geboren. Unternehmungslustig planten wir am Auto angekommen gleich die nächste Tour zu den Craters of the Moon, etwas auserhalb von Taupo. Dort angekommen zahlten wir brav die kleine Eintrittsgebühr und liefen drauf los. Die Craters of the Moon sind sich vorzustellen wie ein großer Park mit lauter dampfenden, brodelten und vor allem stinkenden Stellen ;D Der Rundweg dauerte ca. 1 Std und hat sich gelohnt. Völlig zufrieden weilten wir nun das letzte Ziel unseres heutigen Taupo-Trips an: das Honey Hive, wo man (wie wir alten Schnäppchengeier gelesen hatten) kostenlos Honig, und Met kosten durfte. Und so steckten wir die Holzstäbchen in jeden der 15 Honeys und verliebten uns auf einen Schlag in einen ganz bestimmten: Beenut Budder. Honig mit Erdnussbutter +yummie+ Davon wurde sich gleich mal einer gegönnt *hihi*
Wie geplant fuhren wir dann gegen Abend zu dem Platz, den wir vom Huka-Falls-Walk aus sehen konnten. Und siehe da, wir fanden ihn, den perfekten Schlafplatz wo das campen (und jetzt haltet euch fest) auch noch ERLAUBT war *jubel* Direkt am Fluss, mit Toilettenhäuschen.. einfach genial.

Der nächste Morgen begann nicht weniger perfekt als der gestrige Tag aufhörte, mit einem Bad im Fluss. Glasklares Wasser mit wirklich angenehmer Temperatur (und wenn ich das sage, dann soll das mal was heißen). Danach gings nochmal bisschen durch die Stadt bummeln. Etwas touristisch angehaucht aber wirklich schönes Städtchen mit Charm durch den großen See und die vielen kleinen Cafés :). Danach war wieder mal Wäsche waschen angesagt, leider kalt und die Flecken gingen nicht raus, vielmehr verteilten sich die Fleckenmonster (die sich als lästige Einzeller herausstellten) munter auf den noch sauberen Klamotten *grrrr*. Hier mein Tip an Max, Mo & Bine: Lieblingsklamotten lieber zuhause lassen :b
Ja.. vielmehr haben wir an dem Tag nicht erlebt. Geschlafen und gebadet wurde wieder am selben Ort wie am Tag zuvor.

Am nächsten Tag (21.1.) gings dann frühs gleich weiter Richtung Rotorua (Die stinkende-Stadt ;)
Dort wurde erstmal das I-site aufgesucht, mit Broschüren und Karten eingedeckt und dann die Innenstadt abgeklappert. Viel ausser die Cafes unsicher haben wir am restlichen Tag dann auch nicht gemacht, gegen Nachmittag/Abend gings dann etwas außerhalb zu einem Schlafplatz (Geheimtipp von Simon+Christina ;)
am See mit Toiletten und schönem Steg zum Frühstücken.
Dort wurde dann noch etwas Frisbee gespielt und gekocht, dann mal wieder die Autos Kofferraum an Kofferraum geparkt und noch ein bisschen Karten gespielt. Am nächsten Morgen gings wieder in die Innenstadt, wo wir bisschen durch die Gouvernment Gardens gestapft sind und uns abends in ein Café (called Fat Dog^^) und haben den zwei anderen Riffifi beigebracht. Und so verging die Zeit und man vergas schon fast dass es ja seit 5 Stunden dauer regnet :/ Abends schliefen wir dann am Lake Rotorua, nach einer weiteren Runde Riffifi (zu viert in der Emma !!!!) unter dem Prasseln des Regens ein.
So ein Mist... und Morgen sollen wir schön in der Sonne Frühstücken an Maks' Geburtstag? Oweh oh weh. Ich ahne Nasses ... äh Schlimmes :O

Dienstag, 18. Januar 2011

14.1.2011 - 18.1.2011 Tongariro National Park + Lake Taupo

Das harte Eisen auf dem Fast-Gipfel des Mt Tongariro

Ausblick von oben

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Emerald Lakes

.. und weils so schoen war noch einmal

Red Crater

Mordor mit Schicksalsberg hintendran ;) (leider etwas Wolkenverhangen)

Blue Lake auf ca 1600 Hoehenmetern (Endstation von Nina..)
Und weiter im Text... nicht dass ihr wieder 3 Wochen warten muesst.

Haben uns also auf Richtung Westen zum Tongariro Nt. Park. gemacht. Dort kann man das berühmte Tongariro Crossing machen. Die angeblich schönste Tageswanderung Neuseelands durch die Vulkanlandschaften des Nationalparks, über den Mt. Tongariro.
Im Park selber stehen 3 noch aktive Vulkane: der Mt. Tongariro, Mt. Ngauruhoe(Schicksalsberg) und der Mt. Ruapehu (der mit 2797m höchste und aktivste Vulkan im Park, letzte Eruption 1996 bzw. Lahar-Auslauf (heißer Vulkan-Matsch aus den Kraterseen sozusagen) 2007.
Weihnachten 1953 wurde durch das Überlaufen des Kratersees eine Eisenbahnbrücke weggerissen, auf welche kurz danach ein besetzter Schnellzug heran raste, wobei 153 Menschen ums Leben kamen - Eine der schlimmsten Naturkatastrophen in NZ).

Nichtsdestotrotz machten wir uns am Vormittag des 15.1. zum Aufstieg bereit. Der Himmel war glücklicherweise größtenteils wolkenlos und auch Miss Sunshine begleitete uns auf unserem Trip...
Wir beschlossen nicht das gesamte Crossing zu machen sondern nur bis zum höchsten Punkt zu laufen und dann einen Abstecher auf den Gipfel des Mt. Tongariro zu machen (Gipfel sind beim Crossing nicht dabei) um anschließend auf selbem Weg zurück zu laufen und am nächsten Tag das Crossing von der anderen Seite zu machen und auf den Gipfel des Mt. Ngauruhoe zu steigen.

Am Anfang des Tracks kam gleich eine DOC-Mitarbeiterin zu uns und sagte uns dass das Wetter ziemlich „nasty“ werden soll und wir lieber eine kurze Wanderung in Betracht ziehen und immer mal aufs Wetter schauen sollten. Aber wir waren ja super ausgerüstet mit wetterfesten Klamotten genug Essen (gutes Sauerteigbrot mit Gerupftem) und Trinken und einer riesigen Portion Vorfreude.

Anfangs ging es noch gemächlich durch den Wald, etwas oberhalb wurden die Büsche dann immer niedriger bis wir schließlich nur noch durch karge Alpin-Vegetation stapften. Im Rücken immer den Ausblick über den gesamten Nationalpark mit Seen.

Nach ca. 2h erreichten wir die erste Hütte in welcher Mehrtages-Wanderer ihr Nachtlager aufschlagen können. und machten dort unsere erste Pause. Michi der alte Bergsteiger war mittlerweile weit vorraus so dass wir nur noch zu 4. waren.

Von der Hütte aus waren es noch 1,5h zu den Emerald Lakes, die Smaragd-Seen oben auf dem Berg. Mittlerweile ging auch schon ein gutes Lüftchen so dass wir (fast)alle schon trotz durchgeschwitzt, dick in Windfeste-Klamotten eingepackt waren. Es ging immer weiter Bergauf vorbei an Heißen Quellen mit riesigen Schwefel-Rauchschwaden, bis wir schließlich halbtot den ersten See erreichten. Mittlerweile waren wir mitten in Mordor angelangt und es gab keine Pflanzen oder Sträucher mehr, wir waren umringt von Vulkangestein und scheinbar toter Landschaft.

Der Wind blies so stark dass wir schon hinter Steinen Deckung suchen mussten und wir waren so geschafft dass wir kurz davor waren umzudrehen. Nina welche eigentlich schon ab der Hütte keine große Lust mehr hatte sich dann aber doch noch tapfer bis zum See durchgeschlagen hat entschied sich dann mit Steve sich schon mal auf den Rückweg zur Hütte zu machen und dort zu warten. Der arme hatte keine winddichten Sachen dabei und war von oben bis unten durchgeschwitzt. Ihr wisst ja alle wie ein Eiszapfen aussieht ;)

Christin und Ich entschieden uns noch bis zum höchsten Punkt des Crossings zu gehen (ca. 1800m)
und uns noch die Emerald Lakes + den Red Crater anzusehen.

Die Wolken waren oben dermaßen schnell dass riesige „Nebelwände“ direkt auf uns zu flogen und wir hofften wenigstens noch etwas zu sehen außer die eigenen Hände.
Also im Laufschritt weiter, über den Berg, zum Glück größtenteils durch ein riesiges Plateau oben auf dem Berg welches relativ windgeschützt lag. Die Wolken so schnell sie kamen zogen sie auch vorbei uns es klarte zwischendurch immer mal wieder auf.

Als wir die nächsten paar Seen erreichten sahen wir die letzten vereinzelten Wanderer die das Crossing von der anderen Seite machten vom höchsten und steilsten Punkt (dachten nicht mal dass das normal zur Tour gehoert, ging fast senkrecht nach oben/unten) runtersteigen und fragten sie als sie unten bei uns waren wie weit es noch zum Red Crater sei. Laut Aussage nur noch ein kleines Stück den Berg hoch... also noch ein Stückchen weiter nach oben gekämpft, leider ohne überzeugendes Ergebnis.
Da wir beide schon vollkommen am Ende waren, jeder Schritt schmerzte und wir eigentlich eh schon weiter waren als wir uns vorgenommen hatten, waren wir drauf und dran es bei den Seen und dem super Ausblick besein zu lassen, als wir auf einmal ganz oben eine kleine Person eingepackt in eine weiße Jacke runterstolpern sahen - das konnte nur Michi sein, hatten uns eh schon gewundert wieso er uns davor noch nicht entgegen kam. Also auf ihn gewartet und gefragt ob es sich lohnt sich das letzte Stück noch hoch zu schleppen.

Die Antwort könnt ihr euch ja denken und so machten wir uns nochmals zu 3. auf zum letzten Anstieg ca. 300m steilsten Kiesweg hoch. Auf allen vieren mit heftigem Seitenwind gings dann 2 Schritte vorwärts und einen zurück. Nach 10-15min kamen wir dann oben halbtot, durchgeschwitzt und durchgefroren an.

Jetzt weiß ich auch wie sich Frodo kurz vor Ende gefühlt haben muss!

Der Ausblick war dafür umso atemberaubender, 1a Blick auf den Schicksalsberg (leider der Gipfel wolkenverhangen) zu unsrer linken der riesige Red Crater und zu unseren Füßen die Smaragd-Seen mit super Ausblick.

Mittlerweile war es halb 5 und der Wind blies oben noch stärker als zuvor. Also schnell ein paar Bilder gemacht und fix auf zur Heimreise (wollten ja noch vor Einbruch der Dunkelheit unten ankommen und Steve und Nina warteten auch immerhin schon fast 1,5h auf uns an der Hütte).

Unsere Autos erreichten wir gegen 1930. Danach gings nur noch so schnell wie möglich zum Schlafplatz.(hatten Tags zuvor schon ein einsames Plätzchen mitten an einem Fluss gefunden)
Noch fix in den A****kalten(!!!) Fluss gesprungen, einmal frisch gemacht, gekocht und ab ins Bett.

Am nächsten Tag war dann mit keinem von uns viel anzufangen da alle über Muskelkater in allen erdenklichen Körperteilen klagten.
Somit fuhren wir nur ins nächste Kaff um ein paar Einkäufe zu tätigen und danach sollte es an einen kleinen abgelegenen See mit schönem Strand gehen. Leider wussten wir davor nicht dass wir zu dem See auch 20min. bergauf laufen mussten ;D
Dafür wurde dort dann so gut wie nur gegammelt und so gut es ging ein bisschen Volleyball gespielt.

Am 17.1. entschieden wir uns dann unseren Weg nach Taupo vorzusetzen. Michi der dort schon war und auch etwas unter Zeitdruck steht fuhr weiter Richtung Süden, Christin und Steve entschieden sich uns zu begleiten.
Da Steve das 1.Crossing ja nicht komplett mitmachen konnte machte er sich mit Michi frühs nochmal auf das Crossing von der anderen Seite in Angriff zu nehmen und Christin, Nina und Ich fuhren schonmal zu 3. in Emma vor Richtung Taupo.
(Mein Knie lies leider keinen weiteren Anstieg mehr zu... Schade! Das Wetter war an diesem Tag wirklich Perfekt und man konnte sogar den Schicksalsberg besteigen. Aber das gibts dann vllt. im April nochmal für mich, wenn ich bis dahin irgendwo ein neues Knie herbekomme ;)

In Taupo angekommen verbrachten wir den ganzen Tag in der Stadt und bummelten durch alle möglichen Lädchen und planten die nächsten kleinen Trips fuer die kommenden Tage. Abends nachdem Steve wieder zu uns gestoßen war wurde noch schoen am See gekocht und dann noch ein bisschen in ne Bar gesetzt.
Gepennt wurde etwas außerhalb.

Heute 18.1. haben wir leider seit Nachts strömenden Regen und treiben uns nur in Cafe's rum und haben uns jetzt mal in Mc.D. gesetzt um endlich den Blog hochzuladen (Fast alle Maccys haben hier in NZ Kostenloses WIFI! Siehe da die Schuppen sind doch zu etwas gut ;)

So jetzt seit ihr alle auf dem neusten Stand, demnächst gehts dann weiter Richtung Süden immer auf Wellington zu um dort Margot und Thomas zu empfangen :)

Vielleicht suchen wir uns davor nochmal für ein paar Tage eine WWOOF'ing
(Willing Workers On Organic Farms) Familie.
Familien bzw. Privat Personen die Arbeit für Interessierte auf ihren Farmen oder Orchards anbieten.
Meist wie schon im Namen Organic-Farms die ihr eigenes Obst u. Gemüse anbauen und denen man dann pro Tag 4-5h auf der Farm oder bei normaler Haus/Gartenarbeit hilft und dafür kostenlos dort wohnt, versorgt wird etwas mit der Familie unternimmt und endlich auch mal Englisch spricht ;) Quasi die beste Option wenn man kein Geld ausgeben will und nicht vollkommen in Zugzwang ist!

Aber dazu dann mehr beim nächsten Eintrag.

Bis dahin viele Grüße an euch alle - freuen uns schon euch wieder zu sehen!
Bis Bald
Nina + Maks(txt)